ANNE SCHUBERT – VERFLECHTUNG DER DINGE: Die Finissage findet am Freitag, den 13. Februar ab 19.30 Uhr statt.
Zuvor gibt es eine LESUNG mit GABRIELE RENZ aus ihrem aktuellen Roman BRÜGGER am 13. Februar um 18 Uhr.
Wie kommt man schnell wieder an die Macht und an ein Ministeramt? Ideologisch getrieben begibt sich der konservative Staatssekretär Armin Bregger auf einen Feldzug gegen den „grünen“ Nationalpark im Schwarzwald – bis sein Wahlkampf zum Desaster wird. Der aktuelle Roman von Gariele Renz, „Bregger – Wahlkampf im Kuckucksland“, gehört zu einer satirischen Reihe mit (landes-)politischem Bezug, feinen Beobachtungen und Psychogrammen. Ein Roman über anbiedernde Loyalität in Parteien, Machtkämpfe und geistige Verbohrtheit, wie sie in der Realität – natürlich – nie vorkommen würde. Gabriele Renz ist Autorin und Journalistin aus Stuttgart. Sie war Pressesprecherin des Landtags von Baden-Württemberg. Im Anschluss laden wir zu Fragen und Diskussion ein.
KARIN BETZ – SOUND AND SILENCE – MALEREI: Die Vernissage findet am Samstag, den 21. Februar, ab 19 Uhr, statt.
Karin Betz malt Porträts junger Musiker sowie abstrahierte Landschaften. Subtile Lichtstimmungen prägen neben den Formen und Farben der Natur ihre Arbeiten, Musik dient als Inspiration. Ihre Malerei sucht Ruhe und Konzentration als Haltung in einer verdichteten, unruhigen Gegenwart. Karin Betz lebte lange Jahre in Kanada und studierte dort Kunst. Ihre erste Einzelausstellung zeigte sie in der Bau Xi Gallery in Vancouver. Seit 2000 lebt sie in Stuttgart, wo sie als Grafikdesignerin und Illustratorin arbeitet.
ANNE SCHUBERT – VERFLECHTUNG DER DINGE :
© Anne Schubert / Uno Art Space
Pilze wachsen im Verborgenen, Blumen blühen auf, Kristalle erstarren zur Form. In Anne Schuberts Bildern entziehen sich diese Erscheinungen gewohnten Ordnungssystemen: Pflanze oder Tier, lebendig oder leblos, schön oder nützlich. Pilze sind weder Pflanze noch Tier und dennoch lebendig. Kristalle glänzen wie gewachsene Perfektion, entstehen jedoch oft unter unruhigen Bedingungen. Blumen sind zwar Pflanzen, doch ihre Bedeutung reicht weiter: Sie sind erotisch, vergänglich, tief symbolisch, gelegentlich toxisch.
Diese Formen durchkreuzen vertraute Deutungsmuster. Sie verführen mit Farbe, Struktur, sinnlicher Präsenz, Irritation – und einem Bedeutungsversprechen. Ihre Formen gleichen Gedanken, verspielt, rätselhaft, im Bild festgehalten wie ein flüchtiger Moment. Mal Blumen, mal Pilze, mal Kristalle – jede Aufnahme ein stilles Gegenüber. Auch Tischtücher, Glaslüster oder ein schlichter Teller mit Pilzen fügen sich still und selbstverständlich in diese Arrangements. Das Brüchige trifft auf das Organische, das Alltägliche auf das Rätselhafte.
Anklänge an Wolfgang Tillmans oder Vera Mercer mögen aufscheinen, doch Anne Schubert bleibt eigenständig. Ihre dunklen Hintergründe erinnern an barocke Malerei. Ihre Fotografien erzählen von Kreisläufen, Vergänglichkeit und dem Verborgenen. Sie eröffnen Räume für ein anderes Denken über Schönheit und Zerfall, Beziehung und Zeit, Leben und Tod. Bilder für Wandel, Verflechtung – und das Geheimnisvolle in der Welt.
UNO ART SPACE - UTE NOLLLISTSTRASSE 27D - 70180 STUTTGART - SÜD
Ute Noll betreibt seit 2007 die Galerie UNO ART SPACE in Stuttgart mit dem Schwerpunkt internationale Fotografie. Als Foto-Expertin besucht sie weltweit Fotofestivals und Portfolioreviews und juriert regelmäßig Foto- Kunst- und Designpreise. Ausstellungen kuratierte sie unter anderem für das Australian Center of Photography, Sydney, den Mousonturm, Frankfurt und die Galerie Zephyr, Mannheim. Seit Beginn des internationalen Fotofestivals, Darmstädter Tage der Fotografie, ist sie ständiges Mitglied des sechsköpfigen Kuratorenteams sowie der Jury des Merck Fotopreises.

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